Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands

Diese Seite wird noch erstellt.

Frauenkirche

George Bährs Hauptwerk ist die Frauenkirche in Dresden. 1722 wurde Bähr damit beauftragt, 1726 wurde der Entwurf genehmigt und umgesetzt. 1734 wurde der Innenraum der Frauenkirche eingeweiht. Vollendet wurde die Kirche am 27. Mai 1743.

Mit ihrer hohen und breiten Kuppel beherrscht sie das Stadtbild, auf das man von der begehbaren Laterne an der Spitze einen Rundblick werfen kann. Das Original von George Bähr war eines der wenigen hervorragenden Beispiele für bürgerlichen Barock. Die Kirche wurde von 1723 bis 1743 erbaut und ersetzte einen gotischen Vorläufer.  

Die Frauenkirche in Dresden ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts. Sie gilt als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus und besitzt eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen.

In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt, stürzte am Morgen des 15. Februar das Gotteshaus ausgebrannt in sich zusammen.

In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Nach der Wende begann 1994 der Wiederaufbau, den Fördervereine und Spender aus aller Welt finanzieren halfen. Am 30. Oktober 2005 fand in der Frauenkirche ein Weihegottesdienst und Festakt statt. Aus dem Mahnmal gegen den Krieg wurde nun ein Symbol der Versöhnung.

Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist die evangelische Frauenkirche. Sie ist international bekannt als Mahnmal gegen Krieg und als Zeugnis von Versöhnung. Die Frauenkirche wurde nach ihrer Zerstörung am 14. Februar 1945 infolge der Luftangriffe auf Dresden und langjährigem Wiederaufbau, der sich wesentlich über Spendengelder aus der ganzen Welt finanzierte, am 30. Oktober 2005 geweiht.

Unser aktuelles Angebot zum Thema Dresden & Frauenkirche, lesen Sie hier >>>

350. Geburtsstag von George Bähr PDF-Download (alle Ausgaben nur 2,50 €/Stück

 

Neuausgabe zum 100. Todestag von Karl August Lingner



Zum Aktionstag Philatelie am 27.02.2016 im Dresdner WTC erschien zum oben genannten Thema eine Markenausgaben zum Todestag von August Lingner. Zu diesem Ausgabeanlass erschienen vier verschiedene Wunschmarken bei PostModern:

>>> 2 verschiedene Wunschmarken zum Thema:

     Karl August Lingner (1861-1916)

Am 3. Oktober 1892 gründete Lingner das Dresdner Chemisches Laboratorium Lingner. Ab 1912 firmierte das Unternehmen als „Lingner-Werke“.

Lingner entwickelte gemeinsam mit Richard Seifert Odol zu einer unverwechselbaren Marke und fand als Mitbegründer der Markenartikelindustrie und modernen Werbung Eingang in die allgemeine Industriegeschichte. Innerhalb weniger Jahre erwirtschaftete Lingner aus dem Nichts ein zweistelliges Millionenvermögen, das ihm einen fürstlichen Lebensstil ermöglichte. Er war Mitglied im elitären Kaiserlichen Motorjachtklub und sorgte für Aufsehen mit seiner Motorjacht auf der Kieler Woche. Standesgemäß fuhr Lingner als Vorsitzender des Sächsischen Automobilklubs einen Mercedes. Rauschende Feste, sein Orgelspiel, zwei uneheliche Kinder und augenscheinliche Männerfreundschaften bewirkten Aufsehen, Bewunderung und Ablehnung. Im wilhelminischen Ehrsystem stieg er bis zum Rang einer Excellenz auf, einem Ministerrang ehrenhalber vergleichbar, während ihm der erhoffte Adelstitel versagt blieb.

Durch die Beschäftigung mit dem Desinfektionswesen seiner Zeit kam Lingner zum Studium der sozialhygienischen Literatur. Er erkannte die bestehende Unkenntnis der Bevölkerung bezüglich der Entstehung und Verbreitung von Erkrankungen und setzte in der Folge einen großen Teil seines Millionenvermögens für die hygienische Volksbelehrung und zur Unterstützung gemeinnütziger Einrichtungen ein. Hier seien insbesondere die Ausstellung Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung 1903 und die erste Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 hervorgehoben. Letztere erreichte mit über 5 Millionen Besuchern die Dimension und Anerkennung einer Weltausstellung für Gesundheit. Die von Lingner entwickelte Ausstellungsmethodik macht ihn zum Vorreiter der modernen hygienischen Volksbelehrung.

Lingner verstand es, kompetente Mitarbeiter für seine gemeinnützigen Pläne zu begeistern bzw. moderne Projekte zu unterstützen. Genannt seien die Kinderpoliklinik mit Säuglingsheim in der Johannstadt 1897, die erste Säuglingsklinik der Welt 1898, die Zentralstelle für Zahnhygiene 1900, die Öffentliche Zentralstelle für Desinfektion 1901, die Desinfektorenschule 1902, die Dresdner Lesehalle 1902 und das Deutsche Hygiene-Museum 1912. Im Jahr 1910/11 begründete Lingner mit dem Sächsischen Serumwerk Dresden ein weiteres erfolgreiches Unternehmen in Dresden, er selbst belieferte die kämpfenden Truppen im Ersten Weltkrieg mit Heilsera.

Die Visionen zur Gründung einer europäischen Staatengemeinschaft konnte Lingner, der von Gustav Stresemann als zukünftiger deutscher Botschafter gesehen wurde, nicht mehr verfolgen. Er starb am 5. Juni 1916 in Berlin nach einer Zungenkrebsoperation.

Die testamentarisch begründete Lingner-Stiftung sicherte den Fortbestand seiner gemeinnützigen Einrichtungen. Seinen letzten Wohnsitz, die von Adolf Lohse erbaute Villa Stockhausen, genannt Lingnerschloss, vermachte er der Stadt Dresden „zum Besten der Bevölkerung von Dresden und Umgebung“. (Vielen Dank - Wikipediaauszug)

Hier seien insbesondere die Ausstellung Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung 1903 und die erste Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 hervorgehoben. Letztere erreichte mit über 5 Millionen Besuchern die Dimension und Anerkennung einer Weltausstellung für Gesundheit. Die von Lingner entwickelte Ausstellungsmethodik macht ihn zum Vorreiter der modernen hygienischen Volksbelehrung.

>>> 2 verschiedene Wunschmarken zum Thema:

Internationaler Philatelistenverein von 1877 Dresden e.V.

Detail aus der Privatganzsache 1899 zur Ausrichtung des „XI. Deutschen Philatelistentages“ und des „3. Bundestagestages Deutscher und Österreichischer Philatelisten Vereine“ in Dresden durch den IPV.

Lesen Sie hier weiter >>> Unsere Chronik

Dieser 10er Bogen ist kpl. ausverkauft !!

Die testamentarisch begründete Lingner-Stiftung sicherte den Fortbestand seiner gemeinnützigen Einrichtungen. Seinen letzten Wohnsitz, die von Adolf Lohse erbaute Villa Stockhausen, genannt Lingnerschloss, vermachte er der Stadt Dresden „zum Besten der Bevölkerung von Dresden und Umgebung“

Sonderbeleg/Schmuckumschlag zum Thema: Lingner - 100. Todestag im Jahr 2016

Künstlerstampage, gestaltet von K. W. Schleicher

3000 Vereinssitzungen seit 1877

Inhalt und Gestaltung der Neuausgabe vom 02.06.2015

Das Farbmotiv einer Ganzsache mit der zentralen Abb. der Frauenkirche und Albertbrücke entstand bereits im Juli 1899 anlässlich des 11. Internationalen Philatelistenkongress, zu dem unser Verein nach Dresden eingeladen hatte. Vom 21. bis zum 23. Juli 1899 tagte der Kongress u.a. im Königlichen Belvedere auf der Brühlschen Terrasse. In dieser Zeit hatte unser Verein über 85 Sektionen mit ca. 4000 Mitgliedern in aller Welt.

Anlass der Dresdner Neuausgabe ist die Festsitzung für die 3000. Vereinssitzung, protokolliert seit 1877. Zur Ausgabe gelangen in diesem Zusammenhang zwei verschiedene Wunschbriefmarken, jeweils wechselseitig im 10er Bogen angeordnet. Passend werden dazu ein attraktiver Sonderstempel sowie zwei Schmuckumschläge (Ersttagsbriefe) aufgelegt.

.Die Neuverwendung des Motivs als aktuelles Postwertzeichen knüpft damit an die Traditionen des Vereines an und erinnert an die philatelistische Tätigkeit dieser großen internationalen Sammlergemeinschaft. Die Blickbeziehung zum Stadtkern der Stadt entspricht etwa dem Standort am Waldschlösschen (Waldschlösschenblick). (Frankaturwert der Marke 55 ct)

Motiv I:
Das Farbmotiv einer Ganzsache mit der zentralen Abb. der Frauenkirche und Albertbrücke entstand bereits im Juli 1899 anlässlich des 11. Internationalen Philatelistenkongress, zu dem unser Verein nach Dresden eingeladen hatte. Vom 21. bis zum 23. Juli 1899 tagte der Kongress u.a. im Königlichen Belvedere auf der Brühlschen Terrasse. In dieser Zeit hatte unser Verein über 85 Sektionen mit ca. 4000 Mitgliedern in aller Welt.
Die Neuverwendung des Motivs als aktuelles Postwertzeichen knüpft damit an die Traditionen des Vereines an und erinnert an die philatelistische Tätigkeit dieser großen internationalen Sammlergemeinschaft. Die Blickbeziehung zum Stadtkern der Stadt entspricht etwa dem Standort am Waldschlösschen (Waldschlösschenblick). (Frankaturwert der Marke 55 ct)

Die Abbildung der graphisch aufwendig gestalteten Briefmarke, ist dem Titelblatt unserer Vereinsnachrichten „Der Philatelist" nachempfunden, die seit 1880 mit unterschiedlichen Titelblättern regelmäßig erschien. Die Blickbeziehung in der Markenabbildung zum Stadtkern der Stadt entspricht hier dem etwaigen Standort am heutigen Hotel Bellevue.

Motiv II:
Die Abbildung der graphisch aufwendig gestalteten Briefmarke, ist dem Titelblatt unserer Vereinsnachrichten „Der Philatelist" nachempfunden, die seit 1880 mit unterschiedlichen Titelblättern regelmäßig erschien. Die Blickbeziehung in der Markenabbildung zum Stadtkern der Stadt entspricht hier dem etwaigen Standort am heutigen Hotel Bellevue. Auf der anderen Elbseite sieht man die prachtvollen Bauwerke der Residenzstadt Dresden. Rechts hinter der Kirche ist das Dresdner Schloss mit dem Hausmannsturm zu sehen. Links neben der Kirche sieht man das Georgentor mit dem daran anschließenden Stallhof. Diese Grafik ist in freier Anlehnung an das Ölgemälde des Malers Canaletto (eigentl. Bernardo Bellotto) entstanden (Canalettoblick). (Frankaturwert der Marke 55 ct)   

Auf dem Sonderstempel wird Dresdens Silhouette in stilisierter Frontalansicht gezeigt.

Sonderstempel:
Auf dem Sonderstempel wird Dresdens Silhouette in stilisierter Frontalansicht gezeigt.
Dabei ordnen sich die Glanzpunkte der barocken Architektur wie auf einer Perlenschnur entlang der Brühlschen Terrasse. Dieses einzigartige Panorama wird mit unserem Sonderstempel aussagekräftig in Szene gesetzt. Das gezeigte Dresdner Ensemble mit Semperoper, Katholischer Hofkirche Ständehaus, Hausmannsturm und Frauenkirche (von rechts nach links), wird im Vordergrund mit der Abbildung der Albertbrücke eindrucksvoll umrahmt. 1877 erfolgte die Einweihung als König-Albert-Brücke. Damit feiert dieses Brückenbauwerk genau mit unserem Verein seinen Geburtstag.
Den markanten Mittelpfeiler ziert an der Oberstromseite ein Reliefporträt des Königs Albert von Sachsen.

(Der Sonderstempel ist im Vereinslokal erhältlich)

Ersttagsbriefe:
Die beiden Sonderumschläge wurden in einem festlichen Design gestaltete und beziehen sich u.a. mit einem Motiv der Frauenkirche speziell auf unser 3000. Vereinssitzung seit 1877.
Ein zentrales Motiv bildet das Vereinslogo unserer internationalen Sammlergemeinschaft.


Deutschlands schönste Panoramen



Brühlsche Terrasse

In der genannten Briefmarkenserie erschien am 03. April 2014 ein Zusammendruck zu jeweils 45ct. / mit einer Abbildung des Dresdner Elbpanoramas.

SK Ausgaben im Markenheft. Canalettoblick

Das als Vedute ausgeführte Gemälde wurde von einem Standpunkt auf dem Neustädter Elbufer in der Nähe des heutigen Hotels Bellevue aus geschaffen. Es zeigt im Vordergrund die still dahinfließende Elbe, die von Elbschiffern mit ihren Fahrzeugen belebt ist. Jenseits der Elbe sieht man die prachtvollen Bauwerke der Residenzstadt Dresden, die teilweise von der Augustusbrücke verdeckt werden. Rechts hinter der Kirche ist das Dresdner Schloss mit dem Hausmannsturm zu sehen. Links neben der Kirche sieht man das Georgentor mit dem daran anschließenden Stallhof, dessen Nordwand heute mit dem weltberühmten Fürstenzug geschmückt ist. Hinter diesen Bauten ragt der Turm der Kreuzkirche hervor. Das vor dem Stallhof befindliche Gebäude ist das 1894 für den Bau des Ständehauses abgebrochene Fürstenbergsche Haus. Daneben sieht man die im 19. Jahrhundert abgerissenen Brühlschen Herrlichkeiten: das Palais, die Bibliothek und die Gemäldegalerie. Diese Bauwerke werden überthront von der mächtigen Kuppel der Frauenkirche.

Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke

Maximumkarte mit Canalettoblick, ua. Hofkirche, Augustusbrücke, Frauenkirche etc. Sonderbriefmarkenausgabe 250 Jahre Katholische Hofkirche zu Dresden (2001)

 Silhouette Dresden mit Brühlscher Terrasse

Hansa Privatpost, Mitteilungskarte, mit Hofkirche , Hausmannsturm, Sophienkirche u. Augustusbrücke

Als Teil der Dresdner Befestigungsanlagen wurde die Brühlsche Terrasse im 16. Jahrhundert errichtet. Der Name geht zurück auf Heinrich von Brühl, welcher auf der Festungsanlage durch Johann Christoph Knöffel die sogenannten Brühlschen Herrlichkeiten (Galerie, Bibliothek, Belvedere, Palais und Gartenanlage) errichten ließ. Durch die Bebauung verlor die Terrasse ihre militärische Bedeutung.


Sonderstempel zum 250. Todestag von Heinrich Graf von Brühl

Des Weiteren war er kurfürstlich-sächsischer und königlich-polnischer Geheimer Kabinetts- und Konferenzminister, Polnischer Kronfeldzeugmeister, Sächsischer Wirklicher Geheimer Rat, General der Infanterie, Oberkammerherr, Oberkämmerer, Kammerpräsident, Obersteuerdirektor, Generalakzisedirektor, Oberrechnungsdeputationsdirektor, Bergdirektor, Kammerdirektor der Stifte Merseburg und Naumburg, Oberinspektor der Porzellanmanufaktur, Dompropst zu Budissin (Bautzen), Domherr zu Meißen

Heinrich von Brühl wurde mit 13 Jahren Page am Hof des Herzogtums Sachsen-Weißenfels. Mit 19 kam er in der Funktion eines Silberpagen an den kursächsischen Hof zu Dresden. Dort wurde der Kurfürst Friedrich August I., in Personalunion als August II. König von Polen, genannt „August der Starke“, rasch auf Heinrich von Brühl aufmerksam. Der Page fiel bei Hofe durch seine soziale Intelligenz und seine sprachliche Kompetenz auf. Schon bald stieg Brühl zum vielleicht engsten Vertrauten des Königs auf. August arbeitete ihn systematisch in die Innen- und Außenpolitik sowie in die Reichsangelegenheiten ein. Nach dem Tod Augusts des Starken 1733 war Brühl maßgeblich an der polnischen Königswahl beteiligt; er beschaffte die Gelder und leitete zusammen mit Alexander Sulkowski die Außenpolitik. Das Vortragsrecht beim Kurfürsten Friedrich August II. (in Polen August III.) wurde im November 1733 auf Brühl und Sulkowski beschränkt. In seinem Auftrag entstanden zahlreiche Sammlungen, die im Brühlschen Palais und den Gebäuden im Brühlschen Garten in Dresden ausgestellt waren. Für seine umfangreiche Gemäldegalerie wurde 1742 bis 1744 nach Johann Christoph Knöffels Entwurf die Brühlsche Galerie errichtet. Es ist ein besonders frühes Beispiel eines eigenständigen Galeriegebäudes in Europa. Des Weiteren befanden sich im Brühlschen Garten ein Bibliotheksgebäude, in dem neben der äußerst umfangreichen Bibliothek auch seine Sammlung an mathematischen und physikalischen Instrumenten Platz fand. Bereits 1748 zeichnete sich die finanzielle Katastrophe ab. Die von Brühl zur Deckung der laufenden Ausgaben bereitgestellten Summen reichten nicht einmal für die Zinsen früherer Schulden. Der Wert staatlicher Schuldverschreibungen sank auf ein Drittel des Nennwertes. Graf Heinrich von Brühl starb am 28. Oktober 1763 in Dresden. Noch im selben Jahr wurde gegen den Verstorbenen und seine engsten Mitarbeiter ein Prozess angestrengt, der allerdings nie zu einem Ergebnis kam. Denn Brühl hatte in allen Punkten mit der Einwilligung und auf Weisung des Landesherren gehandelt, und diesen konnte der Regent Prinz Xaver nicht verurteilen, ohne den Staat insgesamt in Frage zu stellen. Der Vorwurf, Brühl habe sich an der Staatskasse vergriffen, wurde durch neuere Geschichtsforschung „ad absurdum“ geführt. Die sterblichen Überreste Brühls wurden am 4. November 1763 in der Stadtkirche zu Forst (Lausitz) beigesetzt.   (auszugsweise aus Wikipedia, vielen Dank)

Ein Zeitgenosse schrieb später, dass Brühl „ein so geregeltes Benehmen und soviel Eifer zeigte, daß ihn der König bald von der Menge unterschied und in seine Nähe zog. Er erkannte sein gesundes und gründliches Urteil, seine leichte Auffassungsgabe, seine, für sein Alter rasche Erfassung aller Angelegenheiten, seine Verschwiegenheit und vollkommene Verläßlichkeit, verbunden mit edler Offenheit und einer Art und Weise, die schwierigsten Dinge leicht und angenehm mitzuteilen.


Sonderstempel zur Eröffnung der Waldschlößchenbrücke am 24.08.2013 in Dresden



Sonderstempel mit aktuellem Waldschlößchenmotiv

Im Zudruck ist eine Entwurfsskizze für den geplanten Sonderstempel abgebildet Die Waldschlößchenbrücke ist eine Straßenbrücke über die Elbe unterhalb des Waldschlößchens (Brauhaus) im Elbtal in Dresden. Die bereits Ende des 20. Jahrhunderts geplante Elbequerung war und ist umstritten und löste Mitte der 1990er die als „Dresdner Brückenstreit“ bekannt gewordene Kontroverse aus. Nach einem Bürgerentscheid 2005 wurde die Brücke inmitten des UNESCO-Welterbes Kulturlandschaft Dresdner Elbtal deutschlandweit bekannt. Ihretwegen geriet das Elbtal auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes und verlor drei Jahre später den Welterbetitel.

Die an dieser Stelle beginnende rechtselbische Aufweitung des Elbtals, die Krümmung des zu Füßen liegenden Flusslaufs und das in der Ferne erkennbare Panorama der Dresdner Altstadt mit der Frauenkirche bilden ein harmonisches Ganzes.

Sonderbeleg zur Eröffnung der Brücke mit Marke individuell + So.St.

Sie überquert die Elbauen an einer ihrer breitesten Stellen und gehört zum Verkehrszug Waldschlößchenbrücke mit den Anbindungen der Brückenköpfe an das Straßennetz – im Norden mit mehreren Tunneln – sowie den auszubauenden Zubringerstraßen, der die Dresdner Neustadt und die benachbarten Brücken entlasten soll. Die Brücke ist am 24. August 2013 offiziell eröffnet worden. Seit dem Morgen des 26. August 2013 fließt der Verkehr über das Bauwerk. (aus Wikipedia, Danke)


Sonderstempel zum Thema: Richard Wagner

Postwertzeichen DPAG, hier als Briefmarke individuell:

Motiv der Briefmarke: Opernpremieren in Dresden

Motiv im Stempel: Porträt - Richard Wagner

Rienzi, der letzte der Tribunen

Rienzi, der letzte der Tribunen

 Der Fliegende Holländer

Der Fliegende Holländer

     Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg


Sonderstempel zum Thema Friedrich der Weise, So.St. Lutherstadt Wittenberg

Postwertzeichen DPAG, hier als Briefmarke individuell:

Motiv der Briefmarke: Friedrich der Weise im Dresdner Fürstenzug

Motiv im Stempel: Porträt - Friedrich der Weise

Friedrich III. (Sachsen), auch Friedrich der Weise; * 17. Januar 1463 auf Schloss Hartenfels zu Torgau; † 5. Mai 1525 in Lochau, war von 1486 bis zu seinem Tode 1525 Kurfürst von Sachsen.
Friedrich war der älteste Sohn des Kurfürsten Ernst von Sachsen (1441–1486) und dessen Ehefrau Elisabeth (1443–1484), der Tochter des bayerischen Herzogs Albrecht III. Durch den Tod seines Vaters 1486 fiel dem 23-Jährigen aus der ernestinischen Linie der Wettiner das sächsische Kurland und die Kurwürde zu, hingegen regierte er zusammen mit seinem Bruder Johann dem Beständigen über die übrigen weit zerstreuten Herrschaftsgebiete. Die Einnahmen aus den Erz- und Silberminen der sächsischen Bergwerke, sein Anteil am fälligen Schlagschatz der Münzstätten Freiberg, Leipzig, Annaberg, Buchholz und Schneeberg sicherten ihm die finanzielle Unabhängigkeit.
Tief verwurzelt im Katholizismus, lebte Friedrich III. gemäß den Glaubenspraktiken seiner Zeit: täglicher Messbesuch, Werkfrömmigkeit, Marien- und Heiligenverehrung, Reliquienkult. Mit wahrer Leidenschaft sammelte er Reliquien – über 19.000 im Gegenwert von rund zwei Millionen Jahren Ablass. Die Reliquien, die er von seiner 1493 unternommenen Wallfahrt ins Heilige Land mitbrachte, bildeten den Grundbestand seiner Sammlung, die er planmäßig erweiterte, so dass er sich schließlich im Besitz der drittgrößten Reliquiensammlung seiner Zeit befand. Lucas Cranach d. Ä., den Friedrich der Weise 1505 als seinen Hofmaler nach Wittenberg berufen hatte, fertigte 1509 zu dieser Heiligtumssammlung in der Wittenberger Schlosskirche eine detaillierte Beschreibung mit Holzschnitten an. 1502 gründet Friedrich der Weise die Universität Wittenberg, die sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer der bedeutendsten Universitäten herausbildete.
Das politische Reformdenken Friedrich des Weisen, das eine Stärkung der Territorialfürsten und damit auch gleichzeitig eine Machtminderung der kaiserlichen Zentralgewalt wie auch eine Schwächung des immer geldgierigeren Papsttums zum Ziele hatte, bewog ihn wohl auch, Martin Luthers Aufbegehren zu unterstützen. Die Eindämmung der ständig steigenden finanziellen Ansprüche der Renaissancepäpste, der päpstlichen Finanzpraktiken sowie des auf Machterweiterung agierenden Kirchenstaates standen dabei im Vordergrund des politischen Vorgehens des sächsischen Kurfürsten und sicherlich nicht die theologischen Überlegungen Luthers, denen er zurückhaltend gegenüberstand. So hat er Martin Luther im Laufe seiner Regierungszeit auch nie persönlich empfangen.
Wenn sich Friedrich III. also weigerte, das 1518 von Rom gefällte Ketzerurteil gegen Luther anzuerkennen, oder wenn er 1521 Luther freies Geleit zum Reichstag zu Worms zusicherte und ihn nach der dort erfolgten Ächtung auf die Wartburg bringen ließ, so zeigt sich hier jeweils ein offener Interessenskonflikt zwischen dem sächsischen Kurfürsten einerseits und der römischen Kurie bzw. dem Kaiser andererseits. Friedrich der Weise war einer der wenigen Fürsten, der gegen die Vernichtung der Bauern während der Bauernkriege war. Er war der Meinung, dass man die Forderungen der Bauern erfüllen sollte. Erst auf dem Totenbett ließ er sich das Abendmahl auf protestantische Art reichen, was als ein spätes Bekenntnis zum neuen protestantischen Glauben angesehen werden kann. Mit ihm starb der letzte Widerstand gegen einen Krieg mit den Bauern.

Philatelistischer Beleg, echt gelaufen, zum Thema: Friedrich der Weise

Philatelistischer Beleg, echt gelaufen, zum Thema: Friedrich der Weise

Die Lutherstube auf der Wartburg, So.St. Friedrich der Weise



Sonderstempel zum Thema Striezelmarkt in Dresden

Postwertzeichen DPAG, hier als Briefmarke individuell:

Motiv der Marke: Dresdner Marienaltar, Jan van Eyck

Motiv im Stempel: Dresdner Schwippbogen auf dem Altmarkt

Der Dresdner Marienaltar ist ein 33,1 × 27,5 cm großes Triptychon von Jan van Eyck. Das Werk aus dem Jahr 1437, gemalt mit Öl auf Eichenholz, befindet sich in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden. Es zeigt in geöffnetem Zustand eine thronende Madonna und geschlossen eine Verkündigungsszene in Grisaille.

Altarbild, auch als Dresdner Marienaltar bezeichnet, heute in der Dresdner Gemäldegalerie

Marke individuell (Deutsche Post AG) auf Brief echt gelaufen mit SoSt. zum Dresdner Striezelmarkt.
Im privaten Zudruck die Frauenkirche Dresden.
Limitierter Schmuckumschlag mit aktuellem Sonderstempel und auf echt gelaufenem Brief der Deutschen Post AG.

Jan van Eyck wurde um 1390 in Maaseik, einer Kleinstadt 25 km nördlich von Maastricht geboren. Seine Jugend liegt trotz intensiver Forschungsarbeit im Dunkeln. Zwar wird die Quellenlage ab 1422 besser, doch über seine Werke bleibt das Wissen lückenhaft. Hier kommt erschwerend hinzu, dass ein großer Teil seiner Arbeit nicht mehr erhalten ist. Bei wem van Eyck in die Lehre ging, ist unbekannt, genauso, welchen Beruf er ausübte. Wahrscheinlich begann er als Buchmaler (Illuminator). Seine erste urkundliche Erwähnung datiert von 1422 und in dieser Zeit trat er auch in den Dienst des Herzogs Johanns von Bayern. Bei ihm war er als Kammerdiener (valet de chambre) und Hofmaler für die Ausmalung des Binnenhofes der Residenz zu Den Haag zuständig. Nach dem Tod des Herzogs 1425 fand van Eyck Anstellung bei Philipp dem Guten. Sein Ruf als Maler hatte ihn an den prächtigsten Hof Europas gebracht, denn er wurde auf Grund seiner Fähigkeiten eingestellt, „von denen der Herzog durch in seinen Diensten stehende Personen gehört hatte und die auch er in der Person des Jan van Eyck erkannte“. Van Eyck starb 1441 in Brügge, wo er am 9. Juli in der Kirche St. Donatian beigesetzt wurde.


Sonderstempel mit Motiv Sächsische Dampfschifffahrt in Dresden

Postwertzeichen, hier als Briefmarke individuell:

Motiv der Marke: das Terassenufer in Dresden, im Hintergrund die Frauenkirche

Motiv im Stempel: Elbdampfer Dresden

Die vom Ingenieur Otto Schlick gegründete Maschinenfabrik und Schiffswerft in Dresden-Neustadt wurde 1872 von der Sächsischen Dampfschiffs und Maschinenbauanstalt übernommen. Bisher hatte Schlick rund 20 Schiffe gebaut, vorwiegend Personendampfer, Radschlepper und Kettenschlepper.

 Die Sächsische Dampfschiffahrt, auch Weiße Flotte genannt, mit der Zentrale in Dresden gilt als die älteste und größte Raddampfer-Flotte der Welt. Befahren wird die Elbe zwischen Diesbar-Seußlitz bei Meißen und Bad Schandau, zu Sonderfahrten auch bis Ústí nad Labem in Tschechien. Verwaltet wird sie von der CONTI Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. KG in München.


Sonderpostwertzeichen als Blockausgabe

„500 Jahre Sixtinische Madonna“


(Gemeinschaftsausgabe mit dem Vatikan vom 01.03.2012)

500 Jahre Sixtinische Madonna

Die Markenausgaben aus dem Vatikan im Zehnerbogen

500 Jahre Sixtinische Madonna

Sixtinische Madonna
Raffael, 1512/13
Öl auf Leinwand, 256 cm × 196 cm
Gemäldegalerie Alte Meister

Die „Sixtinische Madonna“ von Raffael, heute in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden (angekauft 1754), ist eines der berühmtesten Gemälde der italienischen Renaissance. Das Gemälde in seiner Gesamtheit ist heute vielen Menschen weniger geläufig als die beiden Puttenfiguren am unteren Bildrand (Raffaels Engel), die als eigenständiges Motiv der Populärkultur millionenfach auf Postern oder Postkarten auftauchen.

Geschaffen wurde die Sixtinische Madonna in den Jahren 1512/1513 von Raffaelo Santi für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza. Es handelt sich um ein von Papst Julius II. in Auftrag gegebenes Werk, das den Sieg des Papstes über die in Italien eingefallenen Franzosen feiert und aus Anlass der Einverleibung der Stadt Piacenza in den Kirchenstaat (1512) gestiftet wurde. 1753/54 wurde das Gemälde von August III. erworben und in seine Sammlung nach Dresden gebracht, wo es heute noch zu besichtigen ist.

Das Altarbild stellt eine Sacra Conversazione dar: Die klassisch in Rot und Blau gewandete Madonna mit dem Jesuskind wird von Papst Sixtus II., der die Porträtzüge von Julius II. trägt und der Heiligen Barbara flankiert. (Die Gebeine dieser beiden Heiligen wurden in der Kirche San Sisto als Reliquien aufbewahrt.) Die drei Figuren sind im Dreieck angeordnet; zurückgeschlagene Vorhänge in den oberen Bildecken betonen die geometrische Komposition. Der Heilige, zu dessen Füßen die Tiara (Papstkrone) als Würdezeichen abgestellt ist, weist aus dem Bild hinaus, und die Madonna und das Kind blicken ernst in die gewiesene Richtung, während die Frau zur Rechten den Blick demütig niederschlägt. An seinem ursprünglichen Platz war das Bild an der Rückwand des Altars gegenüber einem großen Kruzifix angebracht; das Spiel der Figuren steht also im Bezug zum Kreuzestod Christi.

Der Blick des Betrachters wird von Links herein auf die linke Figur geführt. Danach wird durch die Bildkomposition der Blick im Bild gehalten. Die linke Figur blickt auf die Madonna mit Kind, der Blick des Betrachters wird im Weiteren auf die rechte Figur geleitet. Deren Blickrichtung weist auf die Engel am unteren Bildrand, die durch ihre Kopfhaltung wiederum zu Barbara führen. Von der anderen Seite wird der Blick des Betrachters mit dem Arm von Sixtus auf die Engel, von diesen zu Barbara und dann wiederum auf die Madonna gelenkt. Zusätzlich wird das Kind in der Hand durch den Gegenschwung des Schleiers aufgefangen. Dieser Kreis fängt den Blick des Betrachters immer wieder auf und lenkt ihn auf die Madonna.

Eine maltechnische Meisterleistung dieses Werkes birgt der Hintergrund – aus größerer Entfernung glaubt man, Wolken zu sehen, bei näherer Betrachtung sind es jedoch zahllose Engelsköpfe.
Dieses Kunstwerk diente vielen nachfolgenden darstellenden Künstlern als Vorlage eigener Werke.